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Voller Mut die Jahre des Lebens als Geschenk annehmen – Unser Alter: ein Plus an Erfahrung und Zuversicht

Projektidee
„Voller Mut die Jahre des Lebens als Geschenk annehmen“ – Wer heute zur älteren Generation gehört, hat viele Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts durchschritten und dabei unglaublich viele Veränderungen und Umbrüche in Politik, Gesellschaft, Technik und auch in der Kirche miterlebt. Im Alter kommt die eigene Lebensgeschichte wieder vor Augen, die in die Zeitgeschichte hinein verwoben ist.
Dabei ist in den Blick zu nehmen:
• Im Alter kann das Leben von Unbewältigtem und Unversöhntem bestimmt sein.
• Enttäuschungen, Verletzungen – auch durch die Kirche - rufen Bitterkeit und Mutlosigkeit hervor.
• Aus dem Glauben heraus das Leben zu gestalten wird schwer, wenn man im Glauben nicht „mitgewachsen“ ist und der „Kinderglaube“ noch prägt.

Zielgruppe
• Als direkte Zielgruppe haben wir die Seniorengruppen im Dekanat Twistringen im Blick.
• Ansatzpunkt sind die Seniorenverantwortlichen im Dekanat.

Projektziele
• Die Zusage Gottes, sein Ja zu meinem Leben, als Grundaussage des Evangeliums bewusst machen.
• Aus dieser Zusage die Lebenserfahrungen, die Biographie, neu zu deuten.
• Im Vertrauen auf den – in Jesus Christus – mitgehenden Gott, die persönlichen Begrenzungen, die erlebten Enttäuschungen, Alter und Krankheit annehmen können.
• Zur Dankbarkeit führen, die Bitterkeit und Unversöhntheit überwindet, Freude am Leben schenkt und neu die Verantwortung für das eigene Leben und das Leben anderer Menschen herausfordert.
• Die Liturgie deuten als dankende Feier unseres Vertrauens auf Gott und des Lebens mit ihm aus der Verbindung mit Jesus Christus.
• Eigene Glaubenszeugnisse für sich und zum Aussprechen vor anderen formulieren.

Zeitrahmen
März 2011 bis Februar 2012
Zeitplanung: Das Projekt hat 2 Phasen
Phase 1:
Mit den einzelnen Seniorengruppen im Dekanat
Zunächst nur ein Treffen in der Hoffnung - durch Inspiration - mit der jeweiligen Gruppe gemeinsam Schritte weiter gehen zu können.
Phase2:
Einen gemeinsamen Weg mit den Seniorenverantwortlichen gehen. Die Phasen sind bewusst in dieser „scheinbaren Umkehrung“ gewählt, damit die Seniorenverantwortlichen stärker motiviert werden, selbst inspiriert, in und mit ihren Gruppen Wege des Glaubens zu gehen.

Arbeitsformen
• Impulse – Bibelarbeit - Gesprächsrunden – Besinnung – Gebet
• Kreative Gestaltung - Körperübungen – Atemübungen

Kooperationspartner
• Verantwortliche der Pfarrei / Pfarreiengemeinschaft: Pfarrer
• Seniorenverantwortliche

Ansprechperson
Schwester M. Peregrina Thier, Gemeindereferentin in St. Christophorus Stolzenau
Breslauer Str. 1
31618 Liebenau
Tel.: 05023/2595
Mail: