katechetischer-prozess.de

Die letzten Fragen, früh genug gestellt – Grundkurs des Glaubens zum Thema Eschatologie

Projektidee
• Die Region Ostfriesland Süd führt seit geraumer Zeit theologische Seminare in Kooperation mit der KEB durch. Es bestand der Wunsch, ein Seminar über Eschatologie anzubieten. Da der TeilnehmerInnenkreis in der Regel ein Alter von über 50 Jahren innehatte, entstand die Idee, dieses Seminar als Projekt des katechetischen Prozesses durchzuführen.
• Die vorgegebene Struktur beträgt 16 Unterrichtsstunden. So soll das Seminar an einem Samstagnachmittag beginnen, um Zeit zu haben für die Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden, an zwei Freitagabenden fortgeführt werden und an einem Samstagvormittag mit anschließendem Mittagessen enden. Das Seminar findet in der österlichen Vorbereitungszeit statt, so bietet sich schon das Kirchenjahr mit seinen Inhalten an, bestimmte liturgische Elemente mit ein zu beziehen.
• weitere Inhalte:
- Kennenlernen…an Hand von Symbolen Austausch über eigene Vorstellungen…Grundlagen
- biblische Grundlagen der Eschatologie ( AT / NT )
- Jenseitserwartungen in den anderen Religionen
- Tod und Sünde
- Tod und Angst
- Unsterblichkeit der Seele und Auferstehung des Leibes
- Gericht
- Himmel, Hölle, Fegefeuer
- Zukunft der Schöpfung
- unsere Hoffnung
- Auseinandersetzen mit den eigenen eschatologischen Vorstellungen

Das Seminar aus der Reihe ‚Glauben bilden’ beschäftigt sich mit ‚letzten Fragen’ und der Verheißung des Christentums unter der Berücksichtigung eigener, liturgischer und biblischer Grundlagen und Erfahrungen. Über die Auseinandersetzung mit Themen wie Jenseitsvorstellungen und -verneinungen bis hin zu ‚Himmel und Hölle’ soll eine Grundlage geschaffen werden, die es erlaubt der christlichen Hoffnung ein Gesicht zu geben.

Es besteht eine Gruppe von theologisch Interessierten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Viele werden verlegen, wenn sie zu Begriffen wie „Himmel“, „Hölle“, „Ende der Welt“ oder „Wiederkunft Christi“ eine inhaltliche oder gar persönliche Aussage machen sollten. Manche tragen dazu auch belastende Bilder in sich. Dabei gibt heute durchaus in Kultur (Film) und durch die Hospizbewegung ein Interesse daran, wie es mit der Welt weiter oder zu Ende geht. Erst recht die Frage nach der individuellen Zukunft angesichts des Todes wird heute auch im nichtkirchlichen Raum thematisiert.
Einerseits werden im Kurs theologische Aussagen, biblische und liturgische Aspekte der Lehre von den „letzten Dingen“ (Eschatologie) vorgestellt. Andererseits dazu eigene Fragen und Erfahrungen fundiert und methodisch abwechslungsreich in Austausch zu bringen, ist Ziel des Seminars aus der Reihe „Glauben bilden“.

Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an Personen, die die Auseinandersetzung mit christlicher Theologie suchen und die eigenen Gewissheiten und Fragen einbringen wollen. Angesprochen sind dabei sowohl kirchlich Aktive, wie aber auch Interessierte, Kritische, Neugierige, Suchende – sie müssen auch nicht katholisch sein.
Alle Menschen in dieser Region, die sich mit dem Thema Eschatologie, Tod und den Fragen nach dem Danach auseinandersetzen wollen.

Projektziele
• Auseinandersetzung mit der eigene Sterblichkeit
• Theologische Reflexion christlicher Eschatologie
• Überprüfung der eigenen Glaubensvorstellungen
• Klima, indem eigene Ängste und Fragen ihren Raum haben
• praktische Lebenshilfe

Zeitrahmen
März/April 2011

Arbeitsformen
• Gespräch, Austausch
• Vortrag, Film
• Großgruppe / Kleingruppe
• Symbole, Bilder
• Texte schreiben
• Standbilder erstellen

Kooperationspartner
KEB

Ansprechperson
Ulrike Ernsing
Parkstraße 74
26605 Aurich
Tel.: 04941/87537
Mail: