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Bewegt um zu bewegen – Grundhaltungen in der katechetischen Praxis

Projektidee
Das katechetische Leben in einer jeweiligen Gemeinde greift auf eine eigene Geschichte zurück, die wiederum von Menschen geprägt wurde. Deshalb kann es nie um ein besser oder schlechter, das heißt um Wertung gehen, sondern nur um eine Erweiterung des Horizonts, das jede Gemeinde auf eigene Traditionen und Stärken zurückgreift, die ihre Berechtigung haben. Somit können beim Zusammenschluss von einzelnen Pfarreien zu einer Pfarreiengemeinschaft alle Beteiligten nur voneinander lernen.
„Was meine ich, wenn ich von Katechese rede?“ Diese Frage soll in einer Gesprächsreihe mit Menschen erörtert werden, die als Ehren- oder Hauptamtliche in der katechetischen Arbeit tätig sind, von einer ähnlichen Problemlage bzw. von dem unten zu beschreibenden Spannungsfeld betroffen sind oder sein könnten.

Zielgruppe
• Akteure sind die in der Pastoral hauptamtlich Tätigen, d.h. die Dienstbesprechungen des Gemeindeverbundes Leer-Moormerland-Weener und St. Marien Leer-Loga.
• Akteure sind die interessierten Menschen, die die katechetische Arbeit mit Kindern in den vier Gemeinden in unterschiedlicher Art und Weise gestalten und prägen.
• Denkbar wäre eine Ausweitung des Projektes auf andere Pfarreiengemeinschaften, Gruppen und Institutionen im Bistum Osnabrück, weil das Anliegen des Projektes die Institution „Kirche“ in der heutigen Zeit und Gesellschaft generell betrifft.

Projektziele
Das Projekt möchte erreichen,
• dass das Projekt als geistlicher Prozess zu einer Suchbewegung wird
• dass eine Gesprächsreihe bestehend aus Akteuren aller vier Gemeinden initiiert wird
• dass alle vier „Gemeinde-Orte“ einbezogen sind – im Sinne einer Beheimatung und veränderter Lebensrealitäten der Menschen aus Leer, Moormerland und dem Rheiderland
• eine Aktivierung von möglichst vielen interessierten Menschen
• ein Gespräch über die Grundhaltungen der Katechese, immer verbunden mit der Frage, ob die Akteure dasselbe meinen, einander hören und verstehen können
• die Wahrnehmung der einzelnen Realitäten/Lebenswelten von Kindern
• die Beantwortung der Frage „Was meinen wir, wenn wir von Katechese reden?“.
• einen Blick auf das Alter der Kinder, die von der katechetischen Arbeit profitieren sollen.
• dass jeder Akteur freiwillig an dem Projekt teilnimmt, und dass niemand aktiviert wird, der sich innerlich gegen diesen Prozess sperrt. (Freiwilligkeit)
• einen Blick auf alle Aktivitäten von Katechese mit Kindern in den vier Gemeinden.
• dass die Akteure in dem Spannungsfeld „Lebensrealität der Kinder“ und „Erwartungen an und von Katechese“ durch das Projekt eine Entlastung erfahren.

Vorbedingungen und Zeirahmen
• Der Vorstand der Dekanatspastoralkonferenz wurde von mir am 13.09. von der Projektidee informiert und ich habe in dessen Auftrag „grünes Licht“ erhalten, als Dekanatsreferent für Ostfriesland diese Projektidee umzusetzen.
• Dieter Kamp als Moderator im Rahmen des Perspektivplans 2018 ist ebenfalls am 13.09. über die Projektidee informiert worden.
• Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Pfarrgemeinderäte wird am 17.09. über die Projektidee informiert.
• Die Steuerungsgruppe „Leer-Moormerland-Weener“ als Steuerungsgruppe für die Umsetzung des Perspektivplans 2015 für die vier Pfarrgemeinden soll über die Projektidee bald informiert werden. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertreter/innen der Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände, und der beiden Pfarrern der vier Gemeinden. Die nächste Sitzung der Steuerungsgruppe, dessen Sprecher ich bin, findet am 4.11.2010 in St. Marien Leer-Loga statt. Eine schriftliche Information zur Projektidee sollte zeitnah erfolgen.
• Die Dienstbesprechungen der hauptamtlichen Mitglieder sollten möglichst noch im September 2010 über die Idee informiert werden.
• Die neu gewählten Gremien der vier Gemeinden sollen Anfang 2011 über die Idee informiert und zur Mitarbeit eingeladen werden.
• Die bestehenden Kreise, Gruppen und Personen, die in der „katechetischen Arbeit mit Kindern“ in den vier Gemeinden involviert sind, sollten Anfang 2011 informiert und zur Mitarbeit eingeladen werden.
• Das Projekt könnte und sollte mit einem ersten Treffen Anfang 2011, im Februar oder März, starten.
• Eine Festlegung von Fristen und Terminen besteht zurzeit noch nicht, da das Projekt prozesshaft durchgeführt werden soll.
• Die Zielgruppe soll den zeitlichen Rahmen des Projektes in der Zeitschiene von Februar 2011 bis Juni 2012 bestimmen.

Arbeitsformen
• Zunächst müsste eine ausführliche „Kennenlernrunde“ für die Akteure Denkbar stattfinden.
• Ein inhaltlich spiritueller Start und Impuls in Form eines Bibelgespräches zu dem Motto des katechetischen Prozesses fände ich sinnvoll.
• Als Methoden könnte die Anwendung der Metaplantechnik und der „open space“ - Methode hilfreich sein.
• Die Wahl weiterer Arbeitsformen, Methoden und Vorgehensweisen könnte in einem zu bildenden Arbeitskreis als „Steuerungsgruppe des Projektes“ geschehen.

Ansprechperson
Michael Fischer
E-M-Arndt-Straße 6
26802 Moormerland
Tel.: 0175/9336177
E-Mail: